Mein Wirken
Menschen verbinden. Verantwortung übernehmen. Gesellschaft gestalten.
Mein Engagement für gesellschaftliche Teilhabe, soziale Gerechtigkeit, Kultur und die Interessen der Deutschen aus Russland begleitet mich seit vielen Jahren. Dabei haben sich meine Aufgaben und Verantwortungsbereiche verändert – der Kern ist geblieben: Menschen zusammenzubringen, ihre Anliegen sichtbar zu machen und Strukturen zu schaffen, die bleiben.
Für Menschen und gesellschaftliche Teilhabe
Mein Weg hat in der sozialen und pädagogischen Arbeit begonnen. Diese fundierten Erfahrungen im direkten Miteinander prägen meine Haltung und Arbeitsweise bis heute.
- soziale und pädagogische Arbeit
- Arbeit mit Familien, Jugendlichen und Migrationsgeschichte
- Aufbau und Begleitung von Projekten
- ehrenamtliches Engagement
- Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen
- gesellschaftliche Integration und Teilhabe
Deutsche aus Russland – meine Geschichte und mein Engagement
Meine eigene Geschichte ist untrennbar mit der Geschichte, Migration und Identität der Deutschen aus Russland verbunden. Die Erfahrungen meiner Familie reichen dabei weit über meine eigene Zuwanderung nach Deutschland hinaus. Wie bei vielen russlanddeutschen Familien ist auch die Geschichte meiner Vorfahren von Verfolgung, Deportation, Entrechtung und dem Verlust von Heimat geprägt. Insbesondere die Deportationen der Deutschen in der Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs haben tiefe Spuren hinterlassen. Familien wurden auseinandergerissen, Menschen aus ihren Heimatorten verschleppt und unter schwierigen Bedingungen in weit entfernte Regionen gebracht. Diese Erfahrungen wirkten über Generationen fort – in den Familiengeschichten, in der Sprache, in Erinnerungen und oftmals auch im Schweigen über das Erlebte.
Auch deshalb bedeutet die Geschichte der Deutschen aus Russland für mich weit mehr als einen historischen Rückblick. Sie ist Teil meiner eigenen Familiengeschichte und meiner Identität. Ich bin in Kasachstan geboren und selbst nach Deutschland gekommen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, eine vertraute Umgebung zurückzulassen, in einer neuen Heimat anzukommen und sich dort Schritt für Schritt einen Platz zu erarbeiten. Dabei gehören die Erfahrungen von Migration und Neubeginn ebenso zu unserer Geschichte wie die jahrhundertelange deutsche Kulturgeschichte im Russischen Reich und in der Sowjetunion, die Deportationen und Repressionen sowie die spätere Aussiedlung nach Deutschland.
Aus dieser persönlichen Erfahrung ist auch mein Engagement gewachsen. Mir ist wichtig, dass die Geschichte unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern nicht vergessen wird und zugleich nicht allein auf Leid und Verfolgung reduziert bleibt. Die Deutschen aus Russland haben trotz schwerer historischer Brüche ihre Sprache, ihre Kultur, ihre Traditionen und ihren Zusammenhalt bewahrt. Nach ihrer Ankunft in Deutschland haben sie wiederum einen erheblichen Beitrag zum gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben unseres Landes geleistet.
Heute geht es deshalb darum, Erinnerung und Zukunft miteinander zu verbinden. Wir müssen die Erfahrungen von Deportation, Vertreibung und Neubeginn bewahren und an die nächsten Generationen weitergeben. Gleichzeitig wollen wir zeigen, dass Deutsche aus Russland selbstverständlich Teil der deutschen Gegenwart sind. Es geht darum, Brücken zwischen den Generationen zu bauen, kulturelle Identität sichtbar zu machen und Menschen zur gesellschaftlichen und politischen Teilhabe zu ermutigen.
Denn Zugehörigkeit entsteht nicht allein durch Herkunft oder einen Pass. Sie wächst dort, wo Menschen mitgestalten können, wo ihre Geschichte anerkannt wird und wo sie erfahren, dass ihre Stimme zählt. Genau dafür setze ich mich ein: Erinnerung bewahren, Menschen zusammenbringen und aus unserer Geschichte heraus Zukunft gestalten.
Kultur verbindet
Kultur und Musik sind universelle Sprachen, die Menschen dort zusammenbringen, wo Worte manchmal fehlen. In Projekten und Konzerten schaffen wir Räume der Begegnung und des gegenseitigen Respekts. Sie bauen Brücken und stärken das soziale Miteinander in unserer vielfältigen Gesellschaft.

Gesellschaftliche und politische Verantwortung
Mein gesellschaftspolitisches Engagement zielt darauf ab, nachhaltige Veränderungen anzustoßen. Durch die Arbeit in verschiedenen Gremien und Verbänden setze ich mich aktiv für eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft ein.
Amtliche Tätigkeit für das Land Berlin
Diese wichtige gesetzliche Aufgabe ist ausführlich auf der Seite „Meine Aufgabe“ beschrieben.
Persönliches und gesellschaftspolitisches Engagement
- gesellschaftspolitisches Engagement
- Mitarbeit in Gremien
- fachpolitische Arbeit
- Deutsche aus Russland & Spätaussiedler
- Arbeit in Verbänden
- Interessenvertretung
Von langjährigem Engagement zu einer Aufgabe für Berlin
Mein langjähriges Engagement für die Menschen hat 2024 einen festen institutionellen Rahmen bekommen. Als Ansprechperson des Landes Berlin für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene darf ich diese Belange nun auf höchster Ebene vertreten. Es ist die Fortführung einer Arbeit, die immer das Ziel hatte, sichtbare Strukturen für unsere Community in der Hauptstadt zu schaffen. Diese Rolle ermöglicht es, den Dialog zwischen Politik und Bürgern nachhaltig zu stärken.
„Engagement wurde Aufgabe. Aufgabe wurde Verantwortung.“
Doch der Ausgangspunkt sind bis heute die Menschen.
2024 – Strukturen aufbauen
2025 – Arbeit verstetigen
2026 – Sichtbarkeit und neue Dimension
Projekte, Erinnerungskultur, Partnerschaften und neue Formate.
Netzwerke, Gespräche, erste Projekte, politische Sichtbarkeit.
Kultur- und Erinnerungstage, Veranstaltungen, Publikationen und Dialogformate.
Stationen meines Wirkens
Kasachstan
Herkunft und familiäre Geschichte im Herzen Zentralasiens.
1996 – Deutschland
Ankommen in der neuen Heimat, Neuanfang und erste Schritte in der Integration.
Berlin
Akademische Ausbildung, soziale Arbeit und wachsendes gesellschaftliches Engagement.
Communityarbeit
Entwicklung zahlreicher Projekte, Vereinsgründungen und kulturelle Brückenbildung.
Interessenvertretung
Einsatz für die Anliegen der Deutschen aus Russland und Spätaussiedler auf politischer Ebene.
2024 – Ansprechperson des Landes Berlin
Institutionelle Übernahme der Aufgabe für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene.
Mein Wirken geht weiter.
Ausgewählte Projekte
Beratungs- und Begegnungsstrukturen
Landesweite Koordination
Integration & Beratung

Festival Wir gemeinsam
Kulturfestival Berlin
Kultur & Begegnung

Erinnerungsnaht
Geschichtsprojekt
Erinnerungskultur
